Projekt Tunnelblick

Projekt: Hamburg auf den zweiten Blick (Aspekt: wohnen)

Liebe Foto-Grafen und Gräfinnen.

Bodo und ich hatten uns überlegt Fotoprojekte zu finden, die über einen längeren Zeitraum gehen, damit jeder/jede diese in seinem Rhythmus bewältigen kann, um zu guten Ergebnissen zu kommen.
Die Ergebnisse sollen dann in einer Fotoausstellung auch außerhalb von Insel e.V. gezeigt werden. Bei dem angedachten Projekt, welches es meiner Erinnerung nach so noch nicht gegeben hat, wäre möglicherweise auch eine Ausstellung in den Deichtorhallen denkbar.
Wegen der Originalität.

Hamburg auf den zweiten Blick widmet sich den
„verborgenen“ Wohn-Welten, die am Ende einer tunnelartigen Durchfahrt in sogenannten Hinterhöfen stattfinden. Jeder von uns kennt diesen Blick.
Beim Einkaufen oder beim Spazierengehen kommt man an einer hohen, niedrigen, quadratischen, oft halbrunden tunnelartigen Durchfahrt/Eingang vorbei und sieht am Ende des Tunnels eine Türe, Fragmente eines Wohnhauses oder einen weiteren Tunnel zu einem weiteren Hinterhof.

Das, was unsere Augen sehen, wirkt irgendwie bizarr, weil ungewohnt und eben fragmentarisch. Was aber sieht derjenige, der dort im Hinterhof wohnt und von seinem Standpunkt aus auf das Ende des gleichen Tunnels blickt, nur eben anders herum?

 Darin soll das Projekt bestehen. Beide „Enden“ des gleichen Tunnels aus unterschiedlicher Blickrichtung einfangen, selber darüber staunen und letztlich im Rahmen einer Fotoausstellung interessierten Menschen zeigen und so das Sehen erweitern. Daher sind auch Infos zum Stadtteil und der jeweiligen Straße sinnvoll/erwünscht.

Dabei soll die Dynamik des „Tunnels“ auch herüberkommen.
Hohe Tunnel sollten im Hochformat festgehalten werden und quadratische bzw. rechteckige Tunnel im Querformat. Auch ist darauf zu achten, dass der Standort am Tunnel auf beiden Seiten gleich ist und der Tunnel möglichst in seiner ganzen Länge eingefangen wird.

Da wir oft unterschiedliche Lichtsituationen vorfinden, dunkler Tunnel und helles Ende, bedarf es etwas Übung, um diese Lichtdynamik gut bewältigen zu können. Ein grauer Tag sorgt für ein ausgewogenes Licht und wäre bei manchen Tunnel-Bildern die bessere Wahl als ein knallig sonniger Tag.

Daher ist das Projekt als Langzeitprojekt gedacht, also bis Ende September. So haben wir alle genügend Zeit nach interessanten Durchfahrten zu schauen und zu üben, um zu einem guten Bildergebnis zu kommen. Auch sind manche Durchfahrten nicht immer zugänglich oder am Tage seiner Ablichtung zugemüllt etc.

Zu diesem Projekt gibt es zwei Beispielfotos, damit sich jeder ein Bild machen kann.

 

Bodo und ich freuen uns auf eine rege Beteiligung.

3 Kommentare

Patricia Pikul · 26. März 2022 um 07:06

Herausfordernde Idee 😉

Friesland · 24. März 2022 um 21:33

Ein spannendes Projekt. 👍🏽

blickjaeger · 22. März 2022 um 15:26

Tolles Projekt!!!

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